Zecken und Flöhe - Parasitenbefall beim Hund

Zecken und Flöhe, Parasitenbefall Hund

Zecken und Flöhe,  Parasitenbefall Hund
Zecken und Flöhe, Parasitenbefall Hund

Das Frühjahr naht und damit sind Zecken und Flöhe wieder auf dem Vormarsch. Bitte vergessen Sie nicht, nun vorzusorgen.  Haben sich die ersten Flöhe oder Zecken erstmal auf unseren Hunden breit gemacht, ist es schwierig und auch nicht ungefährlich, den Plagegeistern wieder Herr zu werden.  Zecken verbreiten auch Krankheiten, wie z.B. die Borreliose.

Flöhe können Bandwürmer übertragen.  Immer noch herrschen viele Irrtümer und Vorurteile zum Thema Floh und Zecke.  Die gängisten wollen wir Ihnen hier gerne einmal aufzählen:

  1. Zecken beißen sich fest.  Nein, Zecken stechen . Sie ritzen die haut mit ihren scharfen Mundwerkzeugen an und schieben dann einen Stechrüssel mit Widerhaken in die Wunde, mit dem sie das Blut aufnehmen. Ihr Speichel enthält gerinnungshemende Substanzen, die ausserdem betäubend wirken und das Schmerzempfinden des Wirtes dämpfen. Darum ist ein Zeckenstich auch meist schmerzlos.
  2. Knoblauch oder Bernstein hält Zecken fern.  Nein, Studien haben gezeigt, dass weder Knoblauch noch Bernstein, Ultraschall oder ähnliche Praktiken einen Einfluss auf Floh- und Zeckenbefall haben. Wer sicher gehen will, dass sein Hund vor Flöhen und Zecken geschützt ist, kommt um chemische Abwehrmittel gegen die Blutsauger nicht herum.
  3. Hunde übertragen Flöhe untereinander.  Nein, in den allermeisten Fällen handelt es sich bei einem Flohbefall um frisch aus Eiern geschlüpfte Flöhe. Verschiedene Flohstadien können in Eiern im Unterholz, auf alten Hundedecken oder in nestern von Igeln monatelang überleben. Sie schlüpfen, sobald sie einen möglichen Wirt in der Nähe wahrnehmen. So kann sich der Hund auch ohne jeden direkten Kontakt zu Artgenossen mit Flöhen infizieren.
  4. Zecken fallen von Bäumen. Nein, Zecken lauern je nach Art entweder auf bis zu kniehohen Pflanzen und heften sich an vorbeigehende Tiere an oder sie krabbeln aktiv auf ihren Wirt zu , geleitet von Geruchsreizen. Auf dem Hund angekommen lassen sie sich gerne in der Achsel, - Leisten - und Genitalregion sowie hinter den Ohren nieder. Dort sollten Sie also den Hund nach jedem Spaziergang in Wald und Flur absuchen.
  5. Gepflegte Hunde in sauberen Haushalten sind vor Flöhen sicher. Nein, ein Flohbefall lässt sich rein durch Hygiene weder verhindern noch wirksam kurieren. Auch gepflegte Hunde können frisch geschlüpfte Flöhe mit nach Hause bringen. Deren Floheier können in den winzigsten Ritzen überleben, beispielsweise auch zwischen Boden und Fußleisten. Staubsaugen und Fellpflege helfen zwar, die Ausbreitung einzudämmen und die Zahl der Eier und Larven zu verringern. Bereits zur Vorbeugung, spätestens aber bei einem Flohbefall sollten diese Maßnahmen jedoch mit einem Flohschutzpräparat kombiniert werden.
  6. Bei strengen Wintern erefrieren die Zecken.  Nein, der Rückgang nach sehr kalten Wintern beruht darauf, dass weniger Zwischenwirte der Zecken unterwegs sind, also Mäuse, Kaninchen, Vögel und Wild. Die Zecken finden dann keine Nahrung in Form von Blut und können sich nicht vermehren. Sie sterben aber nicht, sondern können ohne weiteres längere Hungerperioden überstehen.
  7. Zecken sind nur im Sommer aktiv.  Nein, Zecken können jederzeit aktiv werden, wenn die Temperaturen über 7 Grad steigen, also auch im Frühling, Herbst und milden Winterperioden. Nur unter dieser Temperatur  ziehen sie wsich unter eine Laubdecke zurück und fallen in eine Art Winterschlaf.
  8. Solange mein Hund keine Flöhe hat, brauche ich auch keine Flohmittel. Nein, es ist sehr riskant Flöhe nur zu behandeln, wenn sich ein Problem einstellt. Es kann eine Weile daueren, bis ein Flohbefall vom Besitzer bemerkt wird. In dieser Zeit können sich die Flöhe massiv vermehren und zahlreiche Eier in der häuslichen Umgebung absetzen. Dann ist die Flohbehandlung wesentlich aufwändiger als bei einer regelmäßigen Vorbeugung.
  9. Zecken entfernt man durch Öl, Alkohol oder Kleber.  Nein, das erhöht sogar die Gefahr, dass die Zecke sich erbricht und gefährliche Krankheitserreger überträgt. Um eine Zecke zu entfernen, ist eine Zeckenzange die beste Lösung: Mit ihr greift man die Zecke möglichst nah am Hauteinstich und zieht die Zecke vorsichtig ab. Anschließend kontrolliert man die Haut nach zurückgebliebenen Mundwerkzeugen.
  10. Regelmäßiges Auftragen eines Floh - und Zeckenmittels reicht zur Vorbeugung.   Nein, insbesondere Zecken lassen sich selbst durch regelmäßige Vorbeugung mit Schutzpräparaten nicht immer vollständig vermeiden. Darum sollten Hunde nach dem Spaziergang kontrolliert und an versteckten Stellen wie Achseln, leiste und hinter den Ohren besonders gründlich abgesucht werden.

Zeckenbiss - was tun ?

Zecken bei Hunden: Wird ein Mensch mit den Borreliose-Virus durch eine Zecke infiziert, kommt es bei ihm zu einer Wanderung der Borrelien durch das Gewebe und dadurch sehr häfug zu der sog. Wanderröte, einer nicht schmerzhaften und nicht juckenden Rötung der Haut. Je nach Jahreszeit und Umfeld, sind Zeckenbisse und Zecken, oft in epedmischen Ausmaßen, nicht unüblich.  Zecken bei Hunden sind also keine Seltenheit und keine Ausnahme , sondern eher die Regel.    Es stellt sich also immer wieder die Frage:  Zecken, Zeckenbiss – Was tun ?   Selbst bei der besten Prophylaxe kann es passieren, dass sich Ihr Hund mit den Borrelien infiziert hat. Weiter.........

Flohallergie, Flohbehandlung

Flöhe gehören zu den häufigsten Ursachen für Hautprobleme bei Hund und Katze. Als blutsaugende Parasiten sind sie nicht nur Lästlinge, die durch ihren Biss jugende Papeln hervorrufen.  Ein Massenbefall mit Flöhen kann gerade bei Welpen, geschwächten und kleinen Tieren einen massiven Blutverlust und somit eine Anämie mit möglicherweise tödlichem Ausgang hervorrufen.  Flöhe übertragen verschiedene Krankheitserreger. Weiter .......

Hundekrankheiten – Milben Hund -Flöhe Hund -

Sie kennen das sicherlich auch. Ihr Hund oder ihre Katze schreckt hoch, kratzt sich, leckt oder beisst sogar an einer Stelle. In der Regel ist das harmlos. Uns Menschen juckt es auch ab und zu. Sollte das jedoch regelmäßig sein, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Im folgenden finden sie einige Infos, welche Ursachen ein andauernder Juckreiz haben kann. Weiter..........

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