Angsthunde, Sicherheit, Hilfe und Therapie

Angsthunde – was tun? Richtiges Verhalten und vorbeugende Maßnahmen


Wenn man sich für einen Hund  entschieden hat und ihm ein neues, gemütliches Zuhause voll Geborgenheit bieten möchte, spielt Sicherheit natürlich eine bedeutende Rolle. Gerade Hunde aus schwierigen Verhältnissen, wie man sie in Spanien leider häufig vorfindet, sind häufig von Grund auf ängstlich, regieren im Affekt und entlaufen nicht selten aus Panik.


Eine neue GPS-Technik macht es seit kurzem möglich, die kleinen Vierbeiner und deren Streifzüge beobachten zu können und einem Entlaufen damit vorzubeugen. Vorab jedoch einige wichtige Grundsätze zum Thema Verhalten und Umgang mit Angsthunden.


Der richtige Umgang mit einem Angsthund


Um einem ängstlichen Hund richtig gegenüber zu treten, ist es wichtig, dass man sich mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen auf Ursachenforschung begibt.


Jede Angst ist in einer anderen Ursache begründet. Nicht selten stammen diese Gründe noch aus der Welpen-Zeit und können im Nachhinein nur noch schwer nachrecherchiert werden.


Aus diesem Grund ist es umso wichtiger, sich ausnahmslos ruhig und richtig zu verhalten, um dem Hund bestmöglich weiterzuhelfen und sein Verhalten positiv zu fördern.


  • Achten Sie darauf, dass Sie den Hund nicht bedrängen und ihm den räumlichen Freiraum geben, den er braucht.

  • Versuchen Sie den Hund von Hand zu füttern um sein Vertrauen zu wecken bzw. zu stärken.

  • Bringen Sie viel Geduld mit und treffen Sie entsprechende Vorkehrungen, sollte der Hund wirklich einmal in Panik geraten und entlaufen.


Eine sehr gute Möglichkeit, einem Entlaufen des Hundes vorzubeugen, bietet der GPS-Tracker. Außerdem sollte man nach Möglichkeit natürlich nicht ohne Leine spazieren gehen, solange das notwendige Vertrauen noch nicht aufgebaut ist.


Wie funktioniert ein GPS-Tracker für Hunde?


Ein GPS-Tracker für Hunde basiert auf der Technologie zweier miteinander kommunizierender Module – einem GPS-Sender und einem GPS-Empfänger.


Der GPS-Sender wird bei den meisten Produkten in Form eines Halsbandes geliefert, das dem Vierbeiner wie ein gewöhnliches Halsband anlegt werden kann. Mit Hilfe des GPS-Empfängers kann das Signal anschließend empfangen und überwacht werden. Neuere Modelle bieten außerdem die Möglichkeit, die Route des Hundes am Smartphone nachzuverfolgen.

Heranwachsende Hunde vor dem Entlaufen schützen

Hundewelpen sichern - Angsthunde sind nicht nur Welpen
Hundewelpen sichern - Angsthunde sind nicht nur Welpen


Ob Welpe oder ausgewachsener Hund, manche von ihnen sind sehr abenteuerlustig und gehen gerne auch alleine auf Entdeckungstour. Natürlich sind auch die schreckhaften Tiere nicht zu vergessen, die schon bei kleinen Geräuschen in Panik geraten und das Weite suchen.

Gerade Welpen orientieren sich in der Regel ausschließlich am Menschen, können jedoch schon alleine durch ein Geräusch oder andere Einflüsse abgelenkt werden, in Panik geraten und davon laufen. Das Hauptproblem ist es dann, den Hund wieder zu finden. Gerade Welpen werden gerne vom Finder aufgenommen und nur selten in ein Tierheim gebracht.

Gerade für diese schreckhaften Tiere ist es daher zum einen wichtig, das Verhalten des Hundes zu kennen, zum anderen aber auch sich entsprechend abzusichern. Eine sehr gute Möglichkeit einen entlaufenen Hund wiederzufinden bietet ein GPS-Ortungsgerät für Haustiere.


Ein Sender am Halsband ortet das Tier

Ein Hund mit einem Chip kann dem Halter nur zugeordnet werden, wenn jemand den Chip mit einem Lesegerät ausliest. Dieser hilft zwar, dass das geliebte Tier wieder gefunden werden kann, dafür muss das Tier aber im Tierheim abgegeben werden. Wird der Hund jedoch nicht gefunden, hilft ein Chip leider nicht. Um den Vierbeiner wieder zu finden ist daher ein GPS-Tracker hilfreich.

Das Tier trägt ein Halsband, an dem ein Sender befestigt ist. Dieser Sender wird mit einer Ortungssoftware verbunden. Mit dem Handy oder dem Computer kann das Tier so fast punktgenau geortet werden. Der Halter erhält auf einer Karte den Punkt, von wo aus der GPS-Tracker sein Signal sendet.

Die Auswahl des GPS-Trackers sollte überlegt sein

Es gibt auf dem Markt viele verschiedene GPS-Modelle. Manche GPS-Tracker werden am Halsband getragen, anderen sind in einer Weste versteckt, die der Hund tragen muss. Für welches Modell man sich entscheidet, hängt davon ab, wie viel Geld man investieren möchte und mit welchem Gerät sich der Vierbeiner am wohlsten fühlt.

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